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TAVI

Z.n. Transfemoralem/ Transapikalem oder Transaortalem Aortenklappenersatz (TAVI)

J. Kirchner, Hagen

 

Seitaufnahme einer 79 jährige Patientin, kombiniertes Aorten- und Mitralvitium.

Global, insbesondere aber auf Ebene des linken Vorhof und Ventrikel vergrößertes Herz ohne Dekompensationszeichen. Gefäßprothese mit integrierter biologischer Herzklappe (a.e. Edwards Sapien XT®) in Projektion auf Aortenwuzel. NB Tracheobronchiopathia calcarea, Altersemphysem.

Die kathetergestüzte minimal- invasive Aortenklappenimplantation erfolgt über einen transfemoralen, transapikalen (Schnitt an der linken Brustkorbseite über die Herzspitze) oder transaortalen (obere partielle Sternotomie) Zugang. Alternativ kann auch ein Zugang über die A. subclavia erfolgen. Nach Ballonvalvuloplastie der Aortenklappe erfolgt die Implantation der Gefäßprothese mit integrierter biologischer Herzklappe über den Katheter.

Vorteil dieser Methode ist die fehlende Notwendigkeit des Einsatzes der Herz-Lungen-Maschine bei Operation am schlagenden Herzen. Sie stellt somit eine sinnvolle alternative Therapieoption bei Hochrisiko- Patienten und bei kardialen Wiederholungseingriffen dar.